Die Tage ziehen vorüber,
fast so,
als ob sie nie geschehen.
Die Erlebnisse häufen sich,
als ob,
ich mehrere Leben durchgestanden hätte.
Die Bekanntschaften werden mehr,
als ob,
ich meine Zeit nur mit Reisen verbrächte.
Das Leben folgt dem vorherbestimmten Lauf,
und ich,
so teilnahmslos und doch einflussreich.
Alles wirkt wie im Traume,
manchmal einem Nachtmahr verfallen,
dann wieder so,
dass ich nicht mehr aufzuwachen hoffe.
So lasse ich mich vom Winde tragen,
fragend,
ob all dies denn echt zu sein vermag, rastlos,
keine Antwort findend,
denn oft ist es surrealistisch schön,
aber,
ebenso schmerzhaft und wirklichkeitsnah.
Fragtet ihr euch denn nicht auch, was Realität nun wirklich ist?
Suchend.
Die Antwort darauf ruht in jedem für sich,
denn jeder schafft sie sich selbst,
die Welt in der man lebt!